SARS-CoV-Fakten:
Grippevirus: Grippeviren mutieren häufig. Das führt dazu, dass sie mal mehr, mal weniger aggressiv sind. Die Zahl der Todesfälle schwankt daher stark. Todesursache ist dann meist eine bakterielle Lungenentzündung, die entsteht, nachdem Grippeviren die Lunge vorgeschädigt haben. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Todesrate bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Während der sehr heftigen Saison im Winter 2017/2018 starben hierzulande nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 25 000 Menschen an der Grippe. Eine Pro¬gnose, wie die Grippewelle in diesem Jahr verlaufen könnte, wagen Mediziner nicht. In der 8. Meldewoche (Datenstand 25.2.2020) wurden etwa 17.900 labor-diagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert-Koch-Institut gemeldet.
Coronavirus: Das ist noch nicht genau bekannt. Vieles spricht dafür, dass das neuartige Coronavirus eher moderat aggressiv ist. Laut einer umfassenden chinesischen Studie von Mitte Februar mit 44.672 bestätigten Fällen liegt die Todesrate bei 2,3 Prozent. Sie variiert allerdings stark zwischen verschiedenen Altersgruppen. Vermutlich dürfte die Zahl aber darunter liegen, weil es wohl weitaus mehr Infektionsfälle gibt als bekannt. Dann könnte die Todesrate sogar deutlich unter 1 Prozent liegen. Der chinesischen Untersuchung zufolge verläuft die Erkrankung in etwa 80 Prozent der Fälle mit milden Symptomen, allerdings werden 15 Prozent schwer krank. „Das ist viel“, kommentierte RKI-Chef Lothar Wieler diese Zahl. Die tödlichen Verläufe treffen offenbar vor allem Ältere und Patienten mit einer gesundheitlichen Vorbelastung.

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